Sommerausstellung, Galerie Wohlhüter, 28.06. – 01.08.2015
KünstlerInnen der Galerie + Gäste
Vernissage: Sonntag, 28. Juni 2015, 11 bis 16 Uhr
Siegmund Kopitzki, Kulturredakteur des Südkurier, spricht um 11:30 Uhr
Musik: Akademische Betriebskapelle ABK Stuttgart
Sonderöffnungszeiten: 5., 19. und 26. Juli 2015, 11-16 Uhr
Galerie Wohlhüter
Kreuzstraße 12
D-88637 Leibertingen-Thalheim
Tel. +49 (0) 75 75 / 13 70, Fax: 54 67
eMail: mail@galerie-wohlhueter.de
www.galerie-wohlhueter.de
Öffnungszeiten:
Freitag 13-18 Uhr
Samstag 10-13 Uhr
und nach Vereinbarung
Südkurier online, 30.6.2015:
von Isabell Michelberger
Sommerausstellung in Galerie Wohlhüter eröffnet
Mit einem Fest ist die Sommerausstellung in der Galerie Wohlhüter in Thalheim eröffnet worden. Die Laudatio hielt Siegmund Kopitzki, Kultur-Redakteur des SÜDKURIER.
Wie gewohnt mit einem schönen Fest eröffnete die Galerie Wohlhüter ihre jährliche Sommerausstellung, in der sie die Arbeiten eines großen Spektrums ihrer Künstler vorstellt. Die verschiedenen Techniken, Materialen, Bild- und Formensprachen bilden eine anregende Melange, die im Miteinander ihren besonderen Reiz entfaltet. Man werde den einzelnen Künstlern nie gerecht, müsse man über alle sprechen, betonte Laudator Siegmund Kopitzki, Kultur-Redakteur des SÜDKURIER. Da sich die Galerie als Vernissage-Rede etwas Grundsätzliches gewünscht habe, habe er sich für das Thema „Kunst im öffentlichen Raum“ entschieden.
„Kunst im öffentlichen Raum“ passt besonders gut zur Galerie Wohlhüter, da sie das ganze Jahr über Arbeiten auf ihrem Skulpturenfeld präsentiert. Darüber hinaus gehören sie zu den Ersten in der Region, die Kunstwerke in der Landschaft installierten und dadurch den Blick für die Schönheit von Landschaft und Kunst sensibilisierte. Siegmund Kopitzki ließ an Beispielen die Geschichte der Kunst im öffentlichen Raum Revue passieren und wies auf deren Bedeutung hin. Da sie den Blicken vieler ausgesetzt ist, treffe sie nicht nur auf wohlmeinende Betrachter, sondern stelle sich auch immer der öffentlichen Kritik. Die Wirkung beim Betrachter könne man zwar nicht immer einschätzen, doch Kunst im öffentlichen Raum könne eine andere Atmosphäre schaffen, die gewohnten Kleinigkeiten des Alltags umstellen und Ideen weitertragen, wie Kopitzki ausführte.
Während draußen im Garten zwischen Kunstwerken, Skulpturenfeld und Galerieräume die Gäste des Sommerfestes Sonne, Gespräche, leckere Häppchen, Getränke und die schräge Musik der „Akademischen Betriebskapelle ABK Stuttgart“ genossen, konnte man immer wieder durch die Galerieräume schlendern, um in Ruhe die Arbeiten auf sich wirken zu lassen. Galerist Werner Wohlhüter hatte sie in den einzelnen Räumen zu harmonischen Einheiten arrangiert, die sich in ihrer Gegensätzlichkeit anregen, aber nie stören. Es wundert eher, wie gut die Arbeiten zueinander passen und jede einzelne doch eine Hauptrolle spielt. Sorgsam sind im großen Galerieraum die Farben untergebracht. Allein die Arbeit von Willi Siber und vielleicht noch Felix Droese zeigen kräftige Farben. Ansonsten dominieren Holz, Metall, glänzende und matte Oberflächen, weiß und schwarz Bemaltes und nahezu Transparentes. Doch auf dem Rundgang blitzt immer wieder auch kräftiges Rot wie von Satie Zech hervor oder die schwungvollen Striche von Isa Dahl.