Isa Dahl und Daniel Wagenblast – Zufälliges Sein, Gierig Kunstprojekte, 24.07. – 30.09.2015
Vernissage: 24. Juli 2015, 19:30 Uhr
Finissage: 30. September 2015
Wir laden Sie und Ihre Freunde am 24. Juli 2015 um 19.30 Uhr herzlich zu einem Besuch der Vernissage der nächsten Doppelausstellung von Gierig Kunstprojekte in München unter dem Titel „Zufälliges Sein“ ein.
Gezeigt werden Arbeiten des Stuttgarter Künstlerpaars Daniel Wagenblast (Skulptur) und Isa Dahl (Malerei). Die Ausstellung wird in Anwesenheit beider Künstler mit einführenden Worten zu den ausgestellten Werken ab 19.30 Uhr eröffnet. Um vorherige Anmeldung wird gebeten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Gierig Kunstprojekte
Fraunhoferstraße 25
D- 80469 München
Anmeldung: per E-Mail oder unter 0175/1818759
Um 18.30h laden wir interessierte Journalisten ein, vorab zu einer exklusiven Preview mit den Künstlern durch die Ausstellung zu gehen und weitere Hintergrundinformationen zu erfahren.
Es ist Zufall, dass Wagenblast Holzbildhauer ist. Es ist Zufall, dass Dahls Malereien an Gräser erinnern. Es ist Zufall, dass sich beide Künstler für alte Kunst interessieren.
Aber es ist kein Zufall, dass die Werke beider Künstler zusammen bei Gierig Kunstprojekte nun zum dritten Mal gezeigt werden. Beide Künstler wurden bereits als Absolventen der Staatlichen Akademie für Bildende Künste Stuttgart und der Kunstakademie Düsseldorf in die ehemalige Galerie Timm Gierig aufgenommen.

Daniel Wagenblast, Kopf ab, 2014, Holz bemalt
Daniel Wagenblast
Im Zentrum der bildhauerischen Arbeit Daniel Wagenblasts steht das Material Holz, das er mit einem Stechbeil grobkantig zurechtschneidet. Daraus resultieren monumentale, geradlinige an Männer erinnernde Skulpturen, die in die Ferne blicken und mit auf dieselbe Weise bearbeiteten Dingen wie Maschinen, Weltkugeln, Tiere oder Pflanzen ein Ensemble bilden und eine Geschichte erzählen. Seine Stereotypen, die er teilweise in Eisen, Bronze oder Aluminium reproduziert, stehen in ihrer rohen Form schlicht für das menschliche Dasein und verweisen in ihrer heiteren Einfachheit auf das Lebensgefühl einer ursprünglichen Existenz.

Isa Dahl, eben still, 2014, Öl auf Leinwand
Isa Dahl
Mit minimalen künstlerischen Mitteln – Ölfarbe auf weißer Leinwand – schafft Isa Dahl Orte, in denen man sich ausruhen kann. Orte, die aus einem Liniengeflecht von ineinanderfließenden Farbschichten entstehen, die in Kommunikation mit der weißen Grundierung eine Tiefenwirkung bilden. Ihre Malerei ist nie kritisch, nie politisch, nie beschreibend. Sie ist einfach. Aus dieser Passivität entsteht eine unglaubliche Aktivität, folgt man dem Fluss der Linien, die durch bewusst gesetzte (Streich-)Bewegungen während des Malprozesses entstehen. Das Thema Zeit wird nicht nur in der dargestellten Bewegung aktuell, sondern auch in der Vorstellung des abgelaufenen Entstehungsprozesses. Immanent transportieren Isa Dahls Bilder den Begriff der Entschleunigung, der im Hinblick auf die Gesellschaft hochaktuell ist.
